Ja! Natürlich beim Pinzgauer Herbststiermarkt 2017: Zuchtstier Reingold im Dienste der Artenvielfalt  
Wiener Neudorf, 24.11.2017
Zuchtstier Reingold mit Andreas Steidl, Geschäftsführer Ja! Natürlich; Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender REWE International AG; Andreas Riepler, Jandlbauer; Martina Hörmer, Geschäftsführerin Ja! Natürlich
Für den Erhalt der traditionsreichen Rasse steht Ja! Natürlich bereits seit 2009 in einer erfolgreichen Partnerschaft mit der ARGE Pinzgauer Rind. Ramorat, Ritzl, Streich, Karner, Simplon, Fürst, Ringer, Streif – so nennen sich die bisher acht erworbenen Teststiere, die von Ja! Natürlich in den vergangenen Jahren beim Pinzgauer Herbststiermarkt ersteigert wurden. Mit dem Kauf des reinrassigen Pinzgauer-Zuchtstieres Reingold wurde nun die langjährige Partnerschaft von Ja! Natürlich und der ARGE Pinzgauer Rind erneut besiegelt. Gemeinsam mit den Ja! Natürlich Geschäftsführern Martina Hörmer und Andreas Steidl, besuchte heuer auch der Vorstandsvorsitzende der REWE International AG Frank Hensel den Stiermarkt in Maishofen.

Ja! Natürlich liegt der Erhalt und die erfolgreiche Entwicklung dieser autochthonen Rasse sehr am Herzen. Seit 2009 setzt sich Österreichs Biomarke Nummer 1 verstärkt für die Zucht und Erhaltung des Pinzgauer Rindes ein, welches aufgrund jahrelanger Verdrängung und Hochleistungszucht als gefährdet eingestuft wird. Die Testtiere des Pinzgauer Herbsttiermarktes liefern einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Fortbestandes dieser besonderen Rasse.

Ja! Natürlich & Partner: Mehr Artenvielfalt als fortwährende Vision
Mit der Unterstützung von Österreichs Biomarke Nummer 1 soll im Sinne der Artenvielfalt der Fortbestand der seltenen Rinderrasse, die heute nur noch zwei Prozent des Gesamtrassenbestands in Österreich ausmacht, gewährleistet werden. Das Pinzgauer Rind ist eine alte österreichische Zwei-Nutztierrasse, die sich durch hervorragende Fleischqualität und gute Milchleistung als auch durch die Fähigkeit, sich auch an schwierige klimatische Bedingungen wie etwa im Hochgebirge anzupassen, auszeichnet. „Ja! Natürlich möchte sich auch bei den Rinderrassen dafür einsetzen, die Artenvielfalt zu erhalten. Leider werden von den zahlreichen Rinderrassen heute nur mehr wenige genutzt. Traditionsreiche Rassen wie das Pinzgauer Rind dürfen jedoch nicht in Vergessenheit geraten“, so Martina Hörmer.

Zuchtprogramm sichert Zukunft der Pinzgauer Rasse
Im Rahmen des Pinzgauer Zuchtprogrammes wurden seit 2009 82 Pinzgauer Teststiere selektiert und von Ja! Natürlich bisher mit insgesamt EUR 68.400 gefördert. Durch die nachhaltige Unterstützung seitens Ja! Natürlich soll der Fortbestand der Pinzgauer Rasse gesichert werden. "Die Zuchtstiere, die wir seit 2009 jedes Jahr ersteigert und den Pinzgauer Rinderzuchtverbänden übergeben haben, haben heute gemeinsam mehr als 3.415 Nachkommen“, freut sich Martina Hörmer. Bei der 68. Pinzgauer Züchtertagung in Maishofen war es diesmal der 12 Monate alte und 485 kg schwere Zuchtstier Reingold, der den Besitzer gewechselt hat. Durch diese Ersteigerung wird das Zuchtprogramm im Hinblick auf die Linienvielfalt und die Leistungsbreite der Pinzgauer Rasse dabei weiter gefestigt. „Die Verwendung der Testiere und die Einhaltung des Zuchtprogramms sind maßgeblich für den züchterischen Fortschritt! Und die Pinzgauer Züchterfamilie freut sich sehr, Ja! Natürlich als langjährigen Partner zur Seite zu haben. Die erfreulichen Ergebnisse sehen wir Jahr für Jahr bei den Ausstellungen und Schauen“, sagt Christian Dullnigg, Obmann der ARGE Pinzgauer Rind.